Sommersaal im Bach-Museum Leipzig
Sonntag, 25. September 2011, 15 Uhr
„Bilder einer Ausstellung – die Bildnis-Sammlung Carl Philipp Emanuel Bachs“
Die Familien Bose und Bach wohnten in direkter Nachbarschaft und es gab zwischen ihnen nachweislic h freundschaftliche Kontakte. Die älteren Kinder waren nahezu gleichaltrig. So ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Carl Philipp Emanuel Bach - zweitältester Sohn J.S. Bachs und später ein sehr geschätzter Komponist - besondere Erinnerungen an das Bose-Haus hatte. Im Mittelpunkt dieses moderierten Konzertes, einer Kooperationsveranstaltung des Bach-Museums Leipzig und den Kammer-musiken „Leipziger Musik-Geschichte(n)“, soll neben Werken von Bach, Abel und Quantz das Interesse Carl Philipp Emanuel Bachs für die bildende Kunst stehen. Er besaß eine umfangreiche Kunstsammlung, in der sich u. a. etwa 150 Musikerporträts befanden. Wichtige Teile dieser Sammlung befinden sich in den Beständen der Staatsbibliothek zu Berlin. Erstmalig werden sie hier im Bach-Museum in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert, die vom 2.9. bis zum 4.12.2011 zu sehen ist. In einer Abfolge nach dem Vorbild von Modest Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" werden Porträtierte der Bildnis-Sammlung durch ihre Kompositionen zum Publikum sprechen. Zeitgleich können die Konzertbesucher dazu die Porträts betrachten.
Mitwirkende: Thomas Fritzsch (Viola da gamba, Moderation) Dóra Ombódi (Traversflöte) Michaela Hasselt (Cembalo)
Karten 12 €, erm. 8 €
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Bach-Museum Leipzig Thomaskirchhof 15/16 04109 Leipzig www.bachmuseumleipzig.de
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